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Modellprogramm

Ab dem Jahr 1993 verfolgte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit dem Programm zur Förderung von Modellvorhaben zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen das Ziel, arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren und Erkrankungen zu reduzieren und die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten zu erhalten. Dazu wurden Modellvorhaben zu aktuellen Themen in Unternehmen vor Ort gefördert.

Muskel-Skelett-Erkrankungen führen die Krankheitsstatistiken an. Mehr als ein Viertel der betrieblichen Ausfallzeiten gehen auf sie zurück. 15 bis 30% der Fälle sind nach wie vor durch arbeitsbedingte Faktoren verursacht. Zu ihrer Reduzierung einen Beitrag zu leisten, ist Ziel des Förderschwerpunktes 2007: «Belastungen des Muskel-Skelett-Systems bei der Arbeit – integrative Präventionsansätze praktisch umsetzen». Im Fokus stehen dabei Tätigkeiten mit hohen physischen Belastungen, insbesondere repetitive manuelle Arbeitsprozesse, Arbeiten in Zwangshaltung, Arbeiten mit erhöhten Kraftanstrengungen und Lastenhandhabung.

Das Projekt KoBRA, das diese Thematik am Beispiel produzierender Unternehmen der Automobil- und Metallindustrie in den Blick nahm, war eines der drei in diesem Rahmen geförderten Modellvorhaben. Die beiden anderen waren:

  • Programm Arbeit Rücken Gesundheit
    Dr. M. Meetz, uve GmbH für Managementberatung, Berlin
  • Nachhaltige Präventionskonzepte zur Reduzierung von Muskel-Skelett-Erkrankungen in dezentralen Strukturen
    Marc Lenze, Institut für gesundheitliche Prävention, IFGP Münster

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