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Projektablauf

Das Projekt gliederte sich im Wesentlichen in vier Phasen:

  1. die Festlegung der einzelnen Umsetzungsvorhaben in den beteiligten Unternehmen,
  2. die Vorbereitung der Umsetzung dieser Vorhaben durch Gestaltung entsprechender Lösungen und Hilfsmittel,
  3. die Implementierung und Erprobung der für die Umsetzung vorbereiteten Lösungen mit Begleitung durch die Interventionseinheit,
  4. und die abschließende Bewertung und Aufbereitung der dabei erzielten Erkenntnisse.

In der ersten Phase wurde gemeinsam mit den beteiligten Unternehmen abgeprüft, in welchen der Module zum aktuellen Zeitpunkt Handlungsbedarf und Anwendungsfelder bestehen. Bei der Konkretisierung der Zusammenarbeit wurde darauf geachtet, im Sinne der Verbreitung ergonomischen Anwendungswissens, allgemein verwertbare und die Durchsetzung konzeptiver Ergonomie vorbereitende Inhalte in das Projekt aufzunehmen. Ergebnis war die Formulierung entsprechender Unternehmensteilprojekte.

Während der zweiten Phase wurden die nötigen Voraussetzungen für die Umsetzung geschaffen und passende Lösungen (z. B. verschiedene komplexe Werkzeuge zur Belastungsbeurteilung oder ein Lösungsansatz für einen Produktentstehungsprozesses, der ergonomische Prüfroutinen mit enthält) vorbereitet.

Einen großen Teil des Projektes nahm dann die Anwendung, Erprobung und weitere Verbesserung der vorbereiteten Lösungen in der dritten Projektphase ein. Hierfür wurden die entwickelten Produkte und Prozessempfehlungen zunächst in den jeweiligen Unternehmen zum Einsatz gebracht. Ihre Praxistauglichkeit wurde in Befragungen und Workshops ermittelt und ihre interne Verbreitung und Nutzung weiter beobachtet. Die auf diese Weise in den Unternehmensteilprojekten erzielten Erkenntnisse gingen dann in einen Erfahrungsaustausch ein, der auf zwei Ebenen (unternehmensintern und unternehmensübergreifend) geführt wurde. Unternehmensintern ging es dabei vor allem um die Frage der Verankerung der neu eingeführten Werkzeuge und Konzepte in betrieblichen Prozessen und damit um einen wichtigen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit der einzelnen Projektinterventionen. Parallel dazu wurden die Lösungen durch einen unternehmensübergreifenden Austausch in der Interventionseinheit weiter abgesichert.

Der Interventionseinheit als Kompetenznetzwerk kam dabei die Aufgabe der Begleitung und Konzeptüberprüfung vor dem jeweiligen Erfahrungshintergrund ihrer Teilnehmer zu. Durch die Anwendung erarbeiteter Lösungen auch außerhalb der Unternehmensteilprojekte (z. B. durch weitere der beteiligten KoBRA-Industriepartner oder auch durch andere Unternehmen) wurde die Einsatzmöglichkeit der Lösungen und des Modells in einem erweiterten Kontext getestet. Über die in der Interventionseinheit beteiligten Supportpartner war dabei auch der Bereich kleinerer Unternehmen einbezogen. Das letzte (10.) Treffen der Interventionseinheit im Rahmen des Projektes fand am 16.09.2010 statt.

Begleitend zu den Teilprojekten und Transferaktivitäten wurde ergänzend ein (Audit-)Konzept zur Steuerung und Bewertung der Maßnahmen entwickelt. Die Gesamterkenntnisse des Projektes gingen abschließend (vierte Phase) in eine Handlungshilfe für die betriebliche Praxis ein. Diese enthält eine ausführliche Beschreibung des Modells und erläutert die für seine Anwendung nötige Vorgehensweise. Die Handlungshilfe und alle weiteren Produkte stehen auf der Website als Downloads zur Verfügung.

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